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Den Bauernhof erleben
Jeden Monat gibt es hier neue Informationen rund um den Bauernhof für Euch.
Diesen Monat: Schweine
Das Schwein ist ein Nutztier zur Fleischerzeugung
Als Nebenprodukt wird die Haut zu Leder verarbeitet. Schweine sind schnell wachsende Allesfresser. Domestizierte Wildschweine wurden im Laufe der Jahrhunderte zu den heute üblichen Hausschweinen gezüchtet. Das frühere Landschwein, dessen Mastendgewicht sich auf 150 kg und mehr belief, ist von fettärmeren und schnellwüchsigeren Schweinen abgelöst worden. Diese „modernen“ Schweine haben vier Rippen mehr und liefern daher mehr Koteletts. Muttersauen in Ferkelerzeugerbetrieben werfen nach 3 Monaten 3 Wochen und 3 Tagen 10 bis 14 Ferkel. Die nach 3 bis 6 Wochen von der Muttersau „abgesetzten“ Ferkel werden als „Läufer“ in Gruppen großgezogen und kommen dann in Mastbetriebe.
Bei der Schweinehaltung werden unterschieden:
* Zuchtbetriebe, die Zuchtschweine liefern;
* Ferkelerzeugerbetriebe, in denen auch Kreuzungen (Hybridzüchtungen) vorgenommen werden;
* Mastbetriebe, in denen die Läufer bis zu ihrem Schlachtgewicht gemästet werden.
* geschlossene Betriebe, in denen Ferkelerzeugung und Mast stattfinden.
Die Mastzeit beträgt ca. 5 Monate. Mit einem Lebendgewicht von 100 bis 110 kg werden die Schweine verkauft. Die Mast erfolgt mit Getreide und Mais sowie Eiweiß- und Mineralfutter. Die Menge und Mischung wird dem jeweiligen Entwicklungsstand der Tiere angepasst t. 2008 gab es in Deutschland 26,8 Millionen Schweine. Der Schweinefleischkonsum lag 2007 im Bundesgebiet bei über 40 Kilogramm pro Kopf bei einem Selbstversorgungsgrad von 99 %.
Was wiegt eigentlich ein Schwein?
Ein Ferkel wiegt bei der Geburt ca. 1,4 kg. Mastschweine werden mit 115 kg geschlachtet. Eine ausgewachsene Sau wiegt ca. 180 bis 220 kg, ein ausgewachsener Eber ca. 220 bis 250 kg.
